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Auf dieser Seite informieren wir Sie regelmäßig über Neuigkeiten bei Netzwerk Tier.

29.04.2012

Bilder Messe Bingen

27.04.2012

Physiotherapeutisches Schwimmtraining für Hunde

 

Wann: Mai – September, Montags/Donnerstags ab 17 Uhr im Stundenrhythmus

Wo:  Ingelheim/Heidenfahrt

Teilnehmeranzahl: Max. 3 Mensch-Hund Teams pro Kurs

Dauer: 60 Minuten

Kosten: € 21,50



Hundeschwimmen
Flyer Hundeschwimmen
flyer_schwimmen2.pdf
PDF-Dokument [5.3 MB]

03.04.2012

Urteil vom 8.9.2011
 

VG Koblenz: Wegnahme vernachlässigter Katzen und Hunde rechtens
Die Veterinärbehörde kann in einer Mietwohnung gehaltene Tiere, deren ordnungsgemäße Versorgung und Pflege dort nicht sichergestellt ist, auch dann der Halterin wegnehmen und anderweitig unterbringen, wenn die Vernachlässigung wesentlich vom Vermieter durch zeitweises Abstellen des Wassers und Austausch des Türschlosses mitverursacht worden ist. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz.
hier das vollständige Urteil:
VG Koblenz: Wegnahme vernachlässigter Katzen und Hunde rechtens. Anderweitige Unterbringung der Tiere wegen Krankheit und schlechten Ernährungs- und Pflegezustand unumgänglich. Die Veterinärbehörde kann in einer Mietwohnung gehaltene Tiere, deren ordnungsgemäße Versorgung und Pflege dort nicht sichergestellt ist, auch dann der Halterin wegnehmen und anderweitig unterbringen, wenn die Vernachlässigung wesentlich vom Vermieter durch zeitweises Abstellen des Wassers und Austausch des Türschlosses mitverursacht worden ist. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz. Im zugrunde liegenden Fall hatte die Kreisverwaltung Altenkirchen im April 2010 aufgrund einer Anzeige die Wohnung der Klägerin besichtigt und dort insgesamt 12 Katzen und 5 Hunde vorgefunden. Ein Großteil der Katzen befand sich in einem schlechten Ernährungs- und Pflegezustand und litt überdies an Augenentzündungen und Katzenschnupfen. Die Hunde waren teilweise von Parasiten befallen und hochgradig verhaltensgestört. Überdies waren die gesamten Räumlichkeiten mit Tierexkrementen verschmutzt. Die Veterinärbehörde ordnete daraufhin die Wegnahme der Tiere an und brachte diese auf Kosten der Klägerin anderweitig unter. Darüber hinaus untersagte sie der Klägerin bis auf weiteres das Halten und Betreuen von Tieren. Hiergegen erhob die Klägerin nach erfolglosem Widerspruch Klage beim Verwaltungsgericht Koblenz, mit der sie sich im Wesentlichen darauf berief, für die vorgefundenen, auch ihrer Ansicht nach ein behördliches Einschreiten rechtfertigenden Zuständen mangels Einwirkungsmöglichkeit nicht verantwortlich gewesen zu sein. Durch den zeitweisen Ausbau des Türschließzylinders im Zuge von Mietstreitigkeiten sei ihr Vermieter faktisch zum Betreuer und auch Halter der in der Wohnung eingeschlossenen Tiere geworden und deshalb von der Behörde vorrangig heranzuziehen gewesen. Die Klage hatte nur zum Teil Erfolg.
Klägerin ist als alleinige Halterin der Katzen und Hunde richtige Adressatin für tierschutzrechtlichen Maßnahmen
Die Wegnahme und anderweitige Unterbringung der Tiere sei, so das Verwaltungsgericht Koblenz, zu Recht der Klägerin gegenüber angeordnet worden. Die Klägerin sei alleinige Halterin der Katzen und Hunde und damit die richtige Adressatin für die tierschutzrechtlichen Maßnahmen gewesen. Für die Tierhaltereigenschaft sei das tatsächliche, umfassende Obsorgeverhältnis gegenüber einem Tier entscheidend; abzustellen sie insoweit darauf, wem das Bestimmungsrecht über das Tier zustehe, wer aus eigenem Interesse für die durch das Tier verursachten Kosten aufkomme und wer das wirtschaftliche Verlustrisiko trage. Dies sei hier allein die Klägerin gewesen. Einer Unterbrechung der ihr insoweit zukommenden Rechtsstellung sei auch nicht vor dem Hintergrund des ihr zeitweilig verwehrten Zutritts zu der Wohnung anzunehmen. Nach den Feststellungen der Verwaltung habe dieser Zustand nämlich zum einen nur rund einen Tag lang angedauert und sei im Übrigen vom Vermieter auch allein mit dem Ziel herbeigeführt worden, die Klägerin zur Räumung der Wohnung zu veranlassen.
Tierhaltungs- und Betreuungsverbot nur mit ausreichenden Sachverhaltsfeststellungen möglich.
Aufgehoben hat das Gericht demgegenüber das gegen die Klägerin ergangene Tierhaltungs- und Betreuungsverbot, da es insoweit an ausreichenden Sachverhaltsfeststellungen durch die Behörde fehle. Ein derartiges Verbot setze nach dem Gesetz die Feststellung konkreter, die Annahme rechtfertigende Tatsachen voraus, dass die Halterin auch in Zukunft weiterhin durch tierschutzwidrige Handlungen den von ihr gehaltenen Tieren erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zufüge. Dies erscheine vorliegend allein aufgrund der bisherigen behördlichen Ermittlungen nicht ausreichend belegt, zumal die zwischenzeitlich in einem anderen Landkreis lebende Klägerin an ihrem neuen Wohnsitz mehrfach durch das dortige Veterinäramt überprüft worden sei, ohne dass es dabei - mit Ausnahme des Vorwurfs gewerblichen Hundehandels tierschutzrechtliche Beanstandungen gegeben habe.

 

Bereitgestellt durch unseren Netzwerk-Partner
Rechtsanwalt Otfried Jost

19.01.2012

Flyer Hunde-Vitalgruppe
Trainingszeiten:
Montag 18.30-19.30 Uhr und 19.30-20.30 Uhr sowie
Samstag 10.30-11.30 Uhr
Kosten: 18 €
Flyer-Vitalgruppe.pdf
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07.12.2011

Ein Hund als Weihnachtsgeschenk?

Vorweihnachtszeit, die Zeit der Suche nach Geschenken. Da fällt einem ein, die Kinder wollten doch schon immer mal einen Hund haben. Nicht selten wird Hals über Kopf  von irgendwo her irgendein Welpchen angeschafft. Welcher Welpe ist egal, denn so klein sind sie doch alle süß. Ist das kleine, süße Welpchen endlich da, ist ganz sicher die Freude sehr groß. Schnell wird festgestellt, dass die Haltung eines Hundes auch mit Verantwortung und Arbeit verbunden ist. Häufig schwindet dann schon nach ein paar Tagen das Interesse der Kinder an dem Welpchen. Somit hatten die zwar eine schöne Bescherung, die Eltern nun jedoch den „Salat“!Überstürzen Sie besser nicht die Anschaffung eines Vierbeiners, sondern machen Sie sich im Vorfeld, d. h. lange vor der Anschaffung des Welpen Gedanken darum, was ist, wenn die Kinder das Interesse verlieren. Denn damit müssen Sie rechnen. Dann wird die ganze Verantwortung und Arbeit an Ihnen hängen bleiben. Ein Hund ist ein Lebewesen, welches man nicht so einfach bei Nichtgefallen wieder umtauscht bzw. zurückgibt. Bedacht werden sollte auch, dass aus dem Welpen schon bald ein erwachsener, je nach Rasse bzw. Mix ein sehr großer und schwerer Hund  wird!! Einem Welpen muss mehrfach über den Tag verteilt (z.T. auch nachts!) die Möglichkeit gegeben werden, seine „Geschäfte“ zu verrichten. Das fängt am Weihnachtsabend schon an, geht über die Feiertage so und wird auch noch die nächsten mehrere Wochen so bleiben. Haben Sie auch daran gedacht und sich dementsprechend gerichtet?  Zwischen den Jahren möchte man vielleicht noch in Urlaub fahren. Wohin mit dem neuen Familienmitglied? Jetzt, da er gerade in sein neues Heim gekommen ist, ihn schon in eine Hundepension abzugeben ist nicht sinnvoll.Tun Sie sich, Ihren Kindern wie auch dem Hund den Gefallen und bedenken Sie bitte all diese Punkte bevor Sie sich dazu entschließen, einen Vierbeiner zu Weihnachten zu verschenken. Nehmen Sie sich die Zeit und informieren Sie sich ausgiebig über die Rasse, deren Eigenschaften, Bestimmung, Größe usw. und bewerten Sie ganz objektiv, ob Sie diesen Anforderungen auch im täglichen Leben, ein Hundeleben (!) lang gerecht werden können und wollen!
Ich wünsche allen Zwei- und Vierbeinern ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

13.11.2011

Mensch, Hund und das schlechte Wetter

Sind diese drei Punkte vereinbar?

„Bei schlechtem Wetter möchte mein Hund keinen Schritt vor die Tür setzen.“ Sind solche Aussagen Tatsache oder nur Ausreden?? Es gibt Hunde die möchten tatsächlich nicht sonderlich gerne bei Regen ihre Pfoten vor die Türe setzen. Das ist aber eher selten. Sie sind es i. d. R. einfach nicht von Beginn an gewohnt.

Mal Hand auf´s Herz, wer geht schon gerne bei Regen und Wind vor die Tür? Wenn bei Sauwetter dann mal ein Spaziergang etwas kürzer ausfällt, dann ist das sicherlich kein Beinbruch. Aber wie schon gesagt, es sollte die Ausnahme bleiben. Den meisten Hunden macht das Wetter nicht so viel aus wie ihren Menschen.

Nun gut, dann kommt noch die ganze Arbeit mit der „Bauch- Beine-Po-Reinigung“…

Wenn er nur fünf Minuten draußen ist, ist er genauso schmutzig als wäre er 45 Minuten draußen gewesen. 45 Minuten spazieren dann 5 Minuten reinigen ist aber doch verhältnismäßiger als bei einem 5-Minuten-Quickie-Spaziergang. Oder?

Kleinere Hunde, gerade mit kurzem Fell, sind natürlich schnell nahezu kompl. nass. Damit sie sich keine Erkältung einfangen, kann ein wärmendes, wasserabweisendes Hundemäntelchen sehr nützlich sein. Wenn sie sich dann noch ausreichend bewegen, wird ihnen erst gar nicht kalt. Warum auch immer, solche Bekleidungsstücke werden oftmals noch belächelt. Nachvollziehbar ist dies sicherlich wenn der Hund als Modepüppchen herhalten und Designer-Hunde-T-Shirts etc. tragen muss. Ansonsten sollte immer bedacht werden, dass bei uns viele Rassen und Mixe leben, welche ursprünglich nicht für unsere Wetterverhältnisse gedacht waren. Hier tut der Hundebesitzer gut daran, seinen Hund mit passender Bekleidung zu schützen.

Für Hundebesitzer gilt der Spruch: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung.“

Also, Mensch, Hund und mal kein Sonnenschein, passen auch zueinander. Ihr Hund wird´s ihnen danken.

Fotowettbewerb 2011

 

Die Hundesnackbar veranstaltet dieses Jahr wieder einen Fotowettbewerb. Das Motto lautet: "Der sportliche Hund".

 

Zu gewinnen gibt es Gutscheine im Wert von € 80,-.

 

Der Teilnahmeschluss ist der 26.08.2011

 

Mehr Infos auf der Seite der Hundesnackbar.

Physiotherapeutisches Schwimmtraining für Hunde

 

Wann: Mai – September, Montags/Donnerstags ab 17 Uhr im Stundenrhythmus

Wo:  Ingelheim/Heidenfahrt

Dauer: 60 Minuten

Kosten: € 21,50

Hundeschwimmen
Informationsflyer "Hundeschwimmen"
Flyer_Schwimmen_2011.pdf
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07.06.2011 Spike

Hallo...

Ich bin der Spike. Ich bin 3,5 Jahre alt und ein Senf-Hund (so sagt mein Frauchen immer, weil keiner weiß welche Rasse in mir steckt)
Die Leute wo ich herkomme haben gesagt: Schäferhund-Husky-BorderCollie Mix.
Zur Zeit leide ich etwas unter Übergewicht. Das liegt wohl daran dass ich Dringend mehr Platz zum Laufen brauche und naja, alles Fresse was mir vor die Schnauze kommt.

kurz zu mir:
Regel Nr. 1: wenn etwas in meiner Reichweite liegt und es mir gefällt, gehört es MIR!
Regel Nr. 2: Alles was MIR gehört, bekommst du nicht zurück!
Regel Nr. 3: Nimm es mir nicht weg sonst knurre ich dich an! Versuchst du es trotzdem, kann es schon mal sein das ich schnappe!
Regel Nr. 4: Ich möchte beim Essen nicht gestört werden!
Regel Nr. 5: Halt kleine Kinder bitte von mir fern. Die tun mir oft weh (ohren ziehen, schwanz festhalten,....) und dann setze ich mich zur wehr.
Ergänzung zu Regel Nr. 5: Ich hasse keine Kinder, eigentlich kann ich ganz gut mit ihnen, solange sie mir nicht weh tun. dann spiele und schmuse ich auch mit ihnen und bin auch vorsichtig)
Regel Nr. 6: Ich bin der Boss, und das Sofa? Das gehört MIR!


Ich kann:
Türen öffnen
PET Flaschen öffnen
nach dem Essen super den Boden Putzen
Sitz
Platz
Fuß
Nein (nur wenn ich das auch hören will)


Was gibt es sonst noch über mich zu erzählen?
Ich bin ein XXL - Schoßhund. Möchte überall dabei sein und bin furchtbar neugierig. wenn ich nicht die aufmerksamkeit bekomme wie ich möchte, werd ich halt zum kampfschmuser und nerv dich so lange bis du mich streichelst.
Ich habe entdeckt, dass die besten Leckereien sich häufig ganz unten im Mülleimer befinden. um da ran zu kommen werfe ich halt erst mal den ganzen anderen Plunder raus.
Auto fahren macht mir nix aus. Auch alleine bleiben ist für mich ok, solang es nicht von morgens bis spät abends ist.
Ich fresse ziemlich alles was man mir vorsetzt (oder oft auch alles, was ich eigentlich nicht haben darf)
Katzen? Jage ich gerne, eigentlich nur um zu spielen, aber ich nehem dabei keine rücksicht auf mein Umfeld. Möbel sollten nicht im weg stehen bei meiner Jagd :-)
Hunde? Solang die mir nix tun, tu ich denen auch nix. Eigenlich mag ich ja meine Artgenossen fast alle.
Ich brauche wohl nochmal grundliegend neue Erziehung, die hat mein Frauchen echt etwas falsch gemacht. Ich bin sehr dominant und brauch eine liebevolle aber Strenge und Hundeerfahrene Hand.
Ich liebe lange spaziergänge und das flitzen und Toben draußen in den Feldern.
Ich jage gern Wild (hasen, ...), ansonsten komme ich eigentlich zurück wenn man mich beim Freilauf ruft.
für gewöhnlich bin ich Stubenrein und Sauber. Halte es sogar ziemlich lange auch mal ohne gassi aus.
Am liebsten schlafe ich in der Nähe meiner Menschen. Wenn mir so eine blöde tür den weg ins schlafzimmer versperrt, mach ich sie halt auf. Aber ich lege mich dann nicht ins Bett zu meinen Menschen. Bisher hatte ich dort meinen Eigenen Sessel und das war ok für mich.

Ich muss nun leider bei meinem Frauchen weg. Ich habe mein Futter (wie die letzten wochen so oft) mal wieder verteidigt. Leider habe ich nicht geschnallt, das es das Kind meines Frauchens war, die mir einfach etwas helfen wollte. Habe sie geschnappt. Und damit nicht schlimmeres passiert, sagte frauchen, muss ich besser gehen. Außerdem möchte sie, dass mir jemand gerecht werden kann. jemand der sich mit so dominanten Hunden, wie ich es einer bin, besser auskennt.
Mein Papa und mein Großer Bruder wurden vor noch nicht so langer zeit wohl eingeschläfert weil sie bissig waren.
ob das was für mich zur sache tut, weiß ich aber nicht so genau.

Nun noch ein kurzer steckbrief:


Spike
Mischling
Geb. 18.10.2007
bei Frauchen seit: 10.12.2007
kastriert seit mitte 2009
Herkunft: private Familie aus Hochstetten (bei Altenbamberg)
Quirlig
spielt manchmal sehr wild
verschmust
sehr dominant
braucht viel LIEBE, Geduld, Verständnis und Zeit.


Wenn jetzt noch Fragen zu mir sind...

Frauchen erreicht man eigentlich IMMER auf ihrem Handy 0151 50 600 302


„Netzwerk Tier“ hilft russischer Hündin!

Update 11.01.2011

Sara ist der Brüller!
Stürzt sich auf alle Menschen, jault vor Freude und freut sich über Spaziergänge wie ein Schneekönig!
Dieser Hund ist nicht behindert - jedenfalls weiß sie nichts davon... Sie tobt, rennt und flitzt wie ein Blitz!
Die Lebenslust steht ihr ins Gesicht geschrieben!

Wenn sich jemand auch nur anhähernd mit dem Gedanken trägt, einen Handicap-Hund zu sich zu nehmen: schaut sie Euch an! Es lohnt sich... versprochen

Update: 26.12.2010
Sara verträgt sich mit jedem Hund, der uns bisher begegnet ist, ob groß oder klein, Sara mag sie alle – will immer spielen… und sie ist immer vorne beim Gassi gehen, will laufen und toben!

Update: 22.12.10

 

Sara ist stubenrein und hat bisher auch noch nichts kaputt gemacht. Gummibärchen hat sie geklaut.... aber gut vertragen! ;-)

Update: 19.12.10

 

Die Kurzfassung:
Ankunft 14.12.2010, 1 Uhr nachts auf einem eingeschneiten Flughafen in Düsseldorf.
Nach einer endlosen Fahrt ins neue Zuhause dort Ankunft 4.45 Uhr und KEIN Kennen lernen der Mitbewohner dort, weil ich nur noch schlafen wollte. 
Am anderen Morgen: Kennen lernen mit meinen drei Hunden: grausam! SARA beißt meine Hunde weg und fühlt sich wie der neue Hero… Endlich ein Frauchen, ein eigenes, an dem man sich festbeißen kann und gestreichelt wird, Sara im 7. Himmel, meine Drei am Rande des Wahnsinnes, die Wut nagt an ihnen… und so kam, wie es kommen musste…. Zuerst gerät Sara an Kaya, als sie an ihr Futter will und wird von Kaya unsanft in die Realität zurückgeholt. Kaya ist Chef und will es wohl bleiben, denn plötzlich liegt Sara auf dem Rücken, über ihr eine wütende Kaya und Sara ergibt sich. Nachdem die Rangordnung zwischen den beiden geklärt ist, ist das mit Goldie wohl nur Formsache – Goldie braucht bloß knurren und Sara weiß Bescheid, gibt nach.
Leo, der Eifersüchtige hat schwer an Sara zu knabbern. Wer ist dieses doofe Weib, was sich immer an Frauchen ran macht? An SEIN Frauchen? Und so sitzt er neben mir und fixiert Sara, versucht iihr wohl klar zu machen, dass er, Leo, der Besitzer von Frauchen ist!  Zwei Tage dauert dieser Zustand, bis scheinbar für alle klar ist, dass Sara in der Rangfolge ganz hinten steht und „die Neue“ ist. 

Zu Sara: noch nie habe ich einen Hund gesehen, der sich so sehr freut, Frauen und Kinder zu treffen. Sie springt an ihnen hoch, knibbelt sich fest und will den Arm/die Hand festhalten, damit das Streicheln möglichst lange dauert. Körperkontakt ist für sie sehr wichtig. Männer machen ihr etwas Angst und sie wartet auf ein Zeichen, dass man es gut mit ihr meint, dann taut sie auf. Eine aufmerksame Hündin, die an der Flexileine stets auf Blickkontakt bedacht ist, auf Kommando auch schon schön zurück gelaufen kommt. Sie ist neugierig und kein bisschen ängstlich, Sara ist ein Hund, bei dem den Menschen erst auf den zweiten Blick auffällt, dass sie nur auf drei Beinen durchs Leben geht. Alles sieht so normal aus und die Menschen sind irgendwann ganz erschrocken, wenn sie feststellen, dass sie nur drei Beine hat. 
Dieser Hund läuft, tobt, rennt und spielt mit drei Beinen und hat dabei so viel Power, dass man nur staunen kann, wie leicht sie ihr Leben nimmt. Der Kontakt zu fremden Hunden ist für Sara ganz leicht, sie ist unbefangen und bedrängt keinen, fordert schon nach kurzer Zeit zum Spiel auf.

Da meine Hunde eher der gemütlichen Sorte angehören, spielt keiner mit ihr und so springt sie durch den Garten, ein Spielzeug durch die Luft wirbelnd, und beschäftigt sich selbst. Ein Gute-Laune-Hund durch und durch… froh, endlich in einem besseren Leben angekommen zu sein. 
Jetzt fehlt ihr ein Zuhause, ein Herrchen oder Frauchen, dass nicht mit drei anderen Hunden geteilt werden muss, damit sie etwas mehr an Zuwendung bekommt, auf die sie so lange verzichten musste. Jedoch wäre ein Zweithund zum Spielen sicherlich die Erfüllung für Sara.

 

Die Mitglieder von „Netzwerk Tier“ helfen gemeinschaftlich einer Hündin aus Russland.

Der 2-3 jährigen Hündin SARA wurde bei einem Unfall mit einer Straßenbahn ein Bein abgetrennt. Man fand sie, brachte sie ins Tierheim und seit dem lebt sie in Vyborg/Russland. So ein Hund hat in Russland keine Chance auf Vermittlung und hier will „Netzwerk Tier“ helfen.

Sara kommt im Dezember nach Deutschland und wird dann auf einer Pflegestelle bei Angela Muhl leben, bis sie ein endgültiges Zuhause gefunden hat. Die notwendige Physiotherapie übernimmt Sabine Eichhorn, denn durch die starke Überbelastung der verbleibenden drei Beine kommt es zu schmerzhaften Fehlhaltungen. Professionelle Vermittlungsfotos macht Peter Faber, der auch die Homepage von „Netzwerk Tier“ auf dem neuesten Stand hält. Die Hundeschule TAVA wird sich an der Erziehung der Hündin beteiligen, selbstgebackene Leckerchen der Hundesnackbar belohnen sie während dieser Aktivitäten. Auch die übrigen Mitglieder werden alles versuchen, damit diese Hündin so schnell wie möglich ein neues, dauerhaftes Zuhause bekommt.

Patenschaften für Sara sind erwünscht, denn wir möchten ihr zusätzlich eine Bewegungstherapie auf einem Unterwasserlaufband ermöglichen, wir möchten die Kastration durchführen lassen und ihr so viel Hilfe und Unterstützung wie möglich zukommen lassen. Sara soll ein neues, unbeschwertes und glückliches Leben führen können...

Über die Fortschritte von SARA, Vermittlungsstand, etc. berichten wir auf unserer Homepage www.netzwerk-tier.de und auf wer-kennt-wen in der Gruppe „Netzwerk-Tier“.

Bitte helft dieser Hündin in dieses neue Leben! DANKE für jede noch so kleine Unterstützung

TASSO startet auch 2010 wieder die Aktion: "Hund im Backofen".

Unter dem Motto „Hunde gehören im Sommer nicht ins Auto“ hat TASSO 2009 eine deutschlandweite Aufklärungsaktion gestartet. Innerhalb kürzester Zeit haben sich unzählige Tierfreunde bei TASSO  gemeldet. Bereits 7.000 Menschen sind im Einsatz. Sie verteilen die kostenlosen Informationskarten und Plakate in Hundeschulen, Supermärkten, Geschäften, Freizeitparks. TASSO hofft, so gemeinsam vielen Hunden ein grauenhaftes Schicksal ersparen zu können. Die Aktion ist auch in diesem Sommer wichtig. Helfen Sie mit, Hunden einen qualvollen Tod im Auto zu ersparen.

 

Mehr Informationen unter:

 

http://www.tasso.net/Tierschutz/Hund-im-Backofen

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